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NEUE WESTFÄLISCHE NR.287 10./11. DEZEMBER 2011
Leben spenden macht SchuleTypisierungsaktion am Berufsschulzentrum in Herford
Anlass ist die Leukämie-Erkrankung des 27-jährigen Berufsschülers Sven. Nur eine Stammzelltransplantation kann das Leben des Schülers des Wilhelm-Normann-Berufskollegs retten. Glücklicherweise wurde für Sven während der Planung der Registrierungsaktion ein Spender gefunden. Doch viele Patienten warten noch auf ihren „genetischen Zwilling“ – jeder fünfte Patient findet keinen passenden Spender. Im Rahmen des Projekts „Leben spenden macht Schule“ versucht die DKMS Schüler und Lehrer von Berufsschulen und Gymnasien zu überzeugen, sich aktiv mit dem Thema „Leben spenden“ auseinanderzusetzen und bei der Spendersuche und dem Ausbau der Datei zu helfen. Gerade junge Menschen werden dringend als Spender für Leukämiepatienten gebraucht, da sie im Gegensatz zu älteren Menschen in der Regel weniger Vorerkrankungen haben und über ein besseres Immunsystem verfügen.
Die Jugendlichen sollen durch das Schulprojekt ermutigt werden, soziales Engagement zu zeigen, denn immer noch erkrankt in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie. Darunter sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.
Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spender-Neugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigt sie finanzielle Unterstützung.
© 2011 Neue Westfälische |

Kreis Herford. Die drei Berufskollegs in Herford veranstalten am Mittwoch, 14. Dezember, eine große Registrierungsaktion im Rahmen des Schulprojektes „Leben spenden macht Schule“ der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei), an der 1.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen werden.