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Stunden- und Vertretungsplan

Anna-Siemsen-Berufskolleg
Hermannstraße 9
D-32051 Herford

Fon 05221 132900
Fax 05221 132949

Fachschule für Heilpädagogik

NEU! Im Schuljahr 2019/20: Für Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen mit mindestens einjähriger Berufstätigkeit wird die Teilzeit-Weiterbildung von drei Jahren auf zwei Jahre verkürzt!

Die Informationsveranstaltungen „Heilpädagogik – ein Berufsfeld für mich?“ haben am 03.04. und 08.05.2019 um 18:30 Uhr stattgefunden. Bei Beratungswünschen und weiteren Fragen schreiben Sie an fhp@asbk.de.

Der Unterricht beginnt am 02.09.2019 um 17 Uhr.

 

Sie arbeiten bereits im pädagogischen Bereich und möchten in Zukunft mit Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten? Dann ist die Weiterbildung in der Fachschule für Heilpädagogik genau das Richtige für Sie!

Die zweijährige Weiterbildung zur Staatlich anerkannten Heilpädagogin/zum Staatlich anerkannten Heilpädagogen qualifiziert Sie für die Arbeit mit Menschen, die durch ihre Beeinträchtigungen und häufig durch soziale Benachteiligung in ihrer Lebensgestaltung behindert sind. In Ihrer Arbeit als Heilpädagogin/Heilpädagoge stellen Sie die individuellen Bedürfnisse der Menschen innerhalb ihrer Lebenswelt in den Fokus. Dabei gilt es, ihre Kompetenzen zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten und zu erweitern.

 

Wenn Sie Interesse an intensiver Beziehungsgestaltung und persönlicher wie beruflicher Weiterentwicklung haben, bewerben Sie sich bei uns!

Aufnahmevoraussetzungen
  • die staatliche Anerkennung als Erzieherin/Erzieher oder Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger

und

  • der Nachweis einer mindestens einjährigen hauptberuflichen Tätigkeit in einem sozial- oder heilpädagogischen Arbeitsfeld.

 

Organisation der Ausbildung

Die Weiterbildung erstreckt sich über zwei Jahre, 14 Unterrichtsstunden in der Woche, zurzeit montags und mittwochs von 17:00 bis 20:15 Uhr sowie freitags von 15:00 bis 20:00 Uhr.

Es gelten die Ferienzeiten des Landes Nordrhein-Westfalen und die schulintern vereinbarten beweglichen Ferientage.

 

Praktikum

Während der Weiterbildung absolvieren Sie ein Praktikum in einem heilpädagogischen Arbeitsfeld. Dabei werden Sie eine heilpädagogische Förderung (im wöchentlichen Umfang von ca. 2 bis 3 Stunden) mit einem Menschen mit Beeinträchtigung auf Grundlage Ihrer erworbenen Kompetenzen planen, durchführen und reflektieren. Für Ihren Professionalisierungsprozess werden wöchentliche Supervisionssitzungen gemeinsam mit Ihrer Lerngruppe und Ihrer betreuenden Lehrerin/Ihrem betreuenden Lehrer stattfinden, in denen auch Videoaufnahmen Ihrer Arbeit analysiert werden.

Unterricht

Im Bildungsgang Heilpädagogik beschäftigen Sie sich ganzheitlich unter anderem mit folgenden Themen:

Wie gestalten wir unsere Gesellschaft inklusiv, damit alle Menschen dazugehören und teilhaben können?

Wie können wir Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Lebenswelt Unterstützung bieten?

Wie kann das Recht auf eine inklusive Erziehung und Bildung umgesetzt werden?

Welche Beeinträchtigungen gibt es? Welche Arten der Diagnostik und Förderung gibt es?

Wie gestalten wir eine stimmige personale Begegnung, wie treten wir in einen heilpädagogischen Dialog?

Sie werden neben heilpädagogischen, psychologischen, soziologischen Theorien und rechtlichen Grundlagen insbesondere spieltherapeutische, familientherapeutische, kunst- bzw. musiktherapeutische und motopädische Ansätze kennenlernen und im Rahmen Ihres Praktikums erproben.

Abschlussqualifikation

Die Studierende/der Studierende erwirbt mit dem Fachschulexamen die „Staatliche Anerkennung als Heilpädagogin/ Heilpädagoge“.

Der Abschluss ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet.

 

Nach der Weiterbildung können Sie in folgenden Tätigkeitsfeldern arbeiten:

  • Frühförderstellen
  • Kindertageseinrichtungen, Horte und Schulen
  • schulvorbereitende und -begleitende Maßnahmen
  • Kliniken
  • Beratungseinrichtungen bzw. -dienste
  • Rehaeinrichtungen
  • Wohnheime, stationäre Einrichtungen, ambulante Dienste und sozial-therapeutische Wohnformen
  • Freie Praxen
  • Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
Kosten und finanzielle Förderung

Für die Weiterbildung wird kein Schulgeld erhoben. Es können Kosten für Fachliteratur entstehen. In Absprache mit den Studierenden können außerdem weitere Kosten durch Teilnahme an spezifischen Fortbildungen (zum Beispiel Besuch der Bundesfachtagung des Berufsverbands (bhp)) entstehen.

Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen ist eine BAföG-Förderung möglich. Das zuständige BAföG-Amt Ihres Wohnortes kann Ihnen dazu Auskunft geben.

Anmeldung und Bürozeiten

Folgende Unterlagen sind bei der Anmeldung einzureichen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Schulisches Abschlusszeugnis
  • Beglaubigte Kopie des Berufsabschlusszeugnisses
  • Nachweis der mindestens einjährigen Berufstätigkeit
  • Lichtbild

Die Bewerberinnen/Bewerber können sich nicht über das zentrale Online-Verfahren anmelden.

Der verkürzte Kurs wird im Schuljahr 2019/2020 am 02.09.2019 beginnen.

 

 

Bürozeiten

 


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

 

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